Lichtkonzept | Die Beleuchtung greift den Wechsel von auskragenden Gebäude mit eingebauten Downlights zu freien Flächen mit Mastleuchten auf und schafft über die Länge der Uferpromenade einen übergeordneten Rhythmus und Dynamik. Auch die in die Brüstung integrierten Lichtpunkte soll gezielt keine Linearität erzeugen, sondern für einen untergeordneten Rhythmus sorgen, ablesbar durch das Lichtbild auf dem Boden. Der Blick über den See bleibt aus den meisten Perspektiven ungestört und blendfrei.
Linearität und Puls des roten Bandes werden durch den natürlichen Farbkontrast und gezielte Lichtakzente an Richtungswechsel und Systolen hervorgehoben. Im Wechsel des Bandes zur Dreidimensionalität als Sitzgelegenheit invertiert sich das Lichtbild und betont durch eine Unterleuchtung die Plastizität der Körper. Stufenleuchten und Orientierungsleuchten, z.T. als Sitzgelegenheit sorgen für Orientierung auf den Stegen.
An den Platzflächen bleiben die Masten nach außen hin orientiert, betonen die Raumkanten und halten die inneren Flächen gezielt für spielerische Lichtakzente frei: Bankunterleuchtungen und dezente Pflanzanstrahlungen erzeugen eine lauschige Aufenthaltsatmosphäre.
Alle Plätze und Wege werden durch individuell einstellbare Strahlerköpfe an Masten mit hoher Plastizität und Brillanz ausgeleuchtet.
Lediglich die Baumhalle des Gebrüder-Wright-Platzes erhält eine Aufhellung durch Seilspannleuchten, die zwischen den Baumkronen ein lebendiges Licht- und Schattenspiel erzeugen.